Lovetraxx Studioos - Tonstudio LüneburgNeumann U 87 - Lovetraxx StudiosDen Mix auf das Mastering vorbereitenTonstudio-UnterrichtStefan Heil & Antje Richter @ Lovetraxx Studios

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Seit 1994

Mastering Anforderungen

Vorbereitung & Anlieferung Ihrer Dateien

Beachten Sie bitte folgende Hinweise und Tipps zur Anlieferung Ihres Mixes bzw. Ihrer Stems (bei Stem-Mastering). Je gewissenhafter Sie dabei vorgehen, desto besser wird das Mastering-Ergebnis.

Aber keine Sorge: Ihr Mix bzw. Ihre Stems werden immer zuerst im Rahmen unseres kostenlosen Track-Checks überprüft. Sollten wir Probleme feststellen, werden wir Sie umgehend darüber informieren. So können Sie selbst entscheiden, ob Sie Ihren Mix bzw. Ihre Stems noch einmal erneut anliefern möchten oder ob wir das Mastering trotzdem durchführen sollen. Sollte es einmal gar nicht möglich sein Ihren angelieferten Mix bzw. die Stems  zu mastern, dann erstatten wir Ihnen selbstverständlich den bereits gezahlten Kaufbetrag zurück.

1.) Der Mix

Für ein sehr gutes Mastering benötigt man einen sehr guten Mix. Sie sollten also mit Ihrem Mix bereits zufrieden sein, bevor Sie ihn mastern lassen. Das Mastering dient nicht dazu einen „schlechten“ Mix zu „reparieren“. Es verpasst einem guten Mix eher den finalen Glanz und Feinschliff.

Lassen Sie sich daher ruhig etwas Zeit für den Mix. Sorgen Sie dafür, dass es zwischen Bass, Mitten und Höhen angenehm und ausgewogen klingt. Verwenden Sie zum Mixing kleinere Lautsprecherboxen, empfiehlt sich die Nutzung eines Subwoofers, um den Bassbereich beurteilen zu können. Achten Sie auf ein gutes, transparentes Arrangement, bei dem sich ähnliche Instrumente Platz lassen. Bei Stimmen achten Sie auf zu spitze „S“-Laute und nutzen Sie ggf. einen De-Esser.

Je besser also schon Ihr Mix ist, desto besser kann auch das Mastering werden.

Die richtige Lautstärke Ihres Mixdowns - Lovetraxx Studios

Ihr Mix sollte noch Dynamisch sein. Achten Sie deshalb darauf Ihren Mix insgesamt nicht zu stark zu komprimieren. Verzichten Sie bitte auf Kompressor, Multiband-Kompressor und Loudness-Maximizer im Ausgangs-Bus bzw. dem Stereo-Ausgangs-Kanal.

2.) Kompressor, Maximizer & Limiter

Beim Einsatz von Kompressoren achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben. Überkomprimierte Songs wirken meist platt und nicht so interessant für den Hörer. Außerdem kann zu viel Kompression im Nachhinein nicht wieder entfernt werden. „Laute“ Titel werden heute oft automatisch zurück geregelt (z. B. bei YouTube, Spotify oder iTunes), so dass Sie allein durch „Lautheit“ nicht mehr wirklich Punkten können. Stattdessen sollte wieder die Klangqualität im Vordergrund stehen. Die Zeiten von „Lauter ist besser“ gehen also langsam zu Ende.

Im Stereo-Ausgangs-Kanal sollten Sie auf jegliche Kompression verzichten. Es verschlechtert die Klangqualität und nimmt uns Optionen für das Mastering. Das gilt besonders für „Lautmacher“ (z. B. Limiter, Multiband-Kompressoren, Maximizer etc.).

3.) Übersteuerungen, Verzerrungen und zu leise Mixe

Verhindern Sie auf jeden Fall Übersteuerungen und Verzerrungen. Ihr Mix sollte niemals über die 0 dBFS-Grenze hinaus gehen, da dies zu Clipping führt. Wird ein Mix dagegen zu leise abgemischt, kann es Probleme mit dem Grundrauschen geben. Optimal ist deshalb eine maximale Gesamtlautstärke von etwa -6 bis -3 dBFS.

4.) Anfänge, Enden & Fades

Lassen Sie am Anfang des Songs bitte mindestens eine Sekunde Vorlauf. Achten Sie darauf, dass nichts abgeschnitten wird. Das Gleiche gilt für das Ende des Songs. Fügen Sie keine „künstliche“ Stille ein, damit wir das evtl. vorhandene Grundrauschen Ihres Mixes beurteilen können. Soll Ihre Musik Ein- oder Ausgeblendet werden, so sollte dies erst am Ende des Mastering-Prozesses erfolgen – nicht im Mix. Andernfalls können durch die Dynamik-Bearbeitung Probleme auftreten (Kompressoren neigen zum „Pumpen“). Teilen Sie uns am Besten die Anfangs- und Endzeit der gewünschten Fades mit.

Ein aufgeräumter Mix und eine gute Audioqualität sind
Grundvoraussetzungen für ein gutes Mastering

5.) Die richtige Samplerate & Dithering

Legen Sie Ihre Mixe von vorn herein im richtigen Samplerate-Format für das Zielmedium an (z. B. 44.1 Khz für Audio-CD oder Online-Vertrieb oder 48/96 Khz für DVD-Audio). Benutzen Sie während des Audio-Exports kein Dithering im Stereo-Out-Kanal.

6.) Mögliche Dateiformate

Ihre Mixe können Sie in folgenden Formaten anliefern:

  • Wav-, Aiff- oder Flac-Datei (Mono oder Stereo)
  • 16, 24 oder 32 Bit (je höher desto besser)
  • 44.1, 48 oder 96 Khz (je nach Zielmedium z. B. 44.1 Khz für Audio-CD oder Online-Vertrieb)
  • bitte keine MP3s oder andere komprimierte Formate

7.) Benennung

Benennen Sie Ihre Dateien mit dem jeweiligen Songtitel. Bei mehreren Titeln fügen Sie Titel-Nummer hinzu. Achten Sie auf die richtige Reihenfolge der Songs.

8.) Anmerkungen, Titel-Liste & Referenz-Tracks

Teilen Sie uns vorab auch ruhig Ihre Wünsche und Vorstellungen für das Mastering mit. Sie können auch gerne einen (oder mehrere) Referenz-Titel (Beispiel-Songs) als Orientierung für uns dazu legen. Diese Songs sollten dem von Ihnen gewünschten Gesamtsound entsprechen (bitte als „Referenz“-Song kennzeichnen). Am Besten legen Sie uns auch noch eine vollständige Titel-Liste dazu. Falls vorhanden, tragen Sie hier auch CD-Text, ISRC-Codes und EAN-Code ein.

9.) Anlieferung als Zip oder Rar-File

Legen Sie alle Dateien (Wav-Dateien, Titelliste, Anmerkungen, Referenzsongs) in einen Ordner und verpacken ihn als „Rar“- oder „Zip“-Datei.

Laden Sie die gepackte Datei z. B. über „https://www.wetransfer.com/“ oder „https://workupload.com/“ hoch (tragen Sie dort unsere E-Mail-Adresse „info@tonstudio-lueneburg.de“ als Empfänger ein). Alternativ ist auch ein Upload per FTP-Server (auf Anfrage) oder die Einsendung per Post (z. B. auf CD , DVD oder USB-Stick) möglich.

Nach dem Erhalt Ihrer Dateien, werden diese geprüft. Ist alles in Ordnung, führen wir das Mastering durch. Falls es Probleme gibt, informieren wir Sie.

10.) Stem-Mastering

Für ein Stem-Mastering müssen alle Einzelspuren in Ihrem Mix einem Gruppenkanal bzw. einer Subgruppe zugeordnet werden (z. B. alle Drums, alle Gitarren, alle Vocals in jeweils eine Subgruppe). Exportieren Sie dann – statt des gesamten Mixes als Stereo-Spur – jede Subgruppe („Stem“) einzeln. Achten Sie darauf, dass diese Stems Ihrem Mix entsprechen und den gleichen Startpunkt besitzen. Schicken Sie uns zusätzlich bitte möglichst auch Ihren Mix als Stereo-Export auf einer Spur mit, damit wir beim Anlegen der Stems prüfen können, ob alles korrekt ist und mit Ihrem Mix übereinstimmt.

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an (Tel. 05853 – 980077) oder schreiben Sie uns.